post Kategorie: Allgemein — admin @ 10:33 — post Kommentare (0)

Wenn es darum geht Produkte zu verkaufen, können Sie nicht erwarten von dem Vertreter einer Bausparkasse, einer Bank oder einer Versicherung objektiv beraten zu werden. Allerdings sind unabhängige Berater selten und es gibt viele, die sich als unabhängig bezeichnen, in Wirklichkeit jedoch für ein bestimmtes Institut tätig sind. Um solchen scheinbar unabhängigen Berater nicht auf den Leim zu gehen haben Sie als Darlehensnehmer die Möglichkeit der Baufinanzierung durch Honorarberatung.
Sie zahlen also dafür, dass der Berater die Beratung und den Verkauf trennt, damit keine Interessenkonflikte entstehen und Sie sich darauf verlassen können im Hinblick auf das für Sie passendste Angebot gut beraten zu werden. Im Gegensatz dazu steht die provisionsgesteuerte Beratung, bei der der Berater nur dann bezahlt wird, wenn er ein Geschäft erfolgreich abgeschlossen hat. Darunter leidet die Beratung und die Kunden werden dahin gehend manipuliert, dass sie möglichst schnell auf die Produkte eingehen, damit die Berater die Provision für das abgeschlossene Geschäft erhalten.
Honorierte Beratungsleistungen bieten Transparenz für den Kunden und dadurch, dass das Honorar vorher festgelegt wird und in jedem Fall ausgezahlt wird, auch wenn es zu keinem Vertragsabschluss kommt, kann der Kunde bessere Leistungen zu günstigeren Konditionen erhalten.
Der Kunde kann sich also merken: kostenlose Beratung ist meistens auch keine gute Beratung, denn beides zusammen gibt es schlichtweg einfach nicht.
Viele Deutsche sind momentan jedoch nicht bereit ein Honorar für gute Beratung zu bezahlen und fallen auf die angeblich unabhängige und kostenlose Beratung rein. Wenn jedoch mehr über Provisionen ans Licht kommt wird die Honorarberatung häufiger von möglichen Anlegern und anderen genutzt und ist keine Randerscheinung mehr in der deutschen Finanzwelt.
Die Gesetzgeber sind ebenfalls daran interessiert, dass der Beratung, die durch Provision gesteuert wird das Handwerk gelegt wird. Zu undurchsichtig ist, wie hoch der Anteil, der an den Berater geht letztendlich ist und deshalb sollen Gesetze erlassen werden, die dafür sorgen, dass die Banken, Versicherungen und Bausparkassen dazu gezwungen werden die Provisionen der Vermittler und Berater offen zu legen.

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