Banken sind weiter vorsichtig bei der Vergabe von Krediten an private oder gewerbliche Bauherren und prüfen ausführlich und mit hohem zeitlichen Aufwand die Kreditwürdigkeit und das Zielobjekt. Zwar gelten Immobilien in der gegenwärtigen Lage erneut als sichere Investition, sind aber längst nicht einfach oder schnell finanzierbar. Eine Umfrage der BaugeldvermittlungHypothekenDiscount hat vor einiger Zeit Banken bezügliche der Kreditvergabe für Immobilien befragt und fand zu dem Ergebnis, dass Kredite zwar vergeben, aber sorgfältig geprüft werden.
Beleihungsgrenze weit unten
Dabei spielt die Beleihungsgrenze eine besondere Rolle, die zurzeit im Durchschnitt bei 60 Prozent liegt – vor der Finanzkrise waren Beleihungen von bis zu 130 Prozent hingegen keine Seltenheit. Wer bereits ein hohes Eigenkapitalanteil mitbringt, wird von der Bank mit besonders günstigen Zinsen belohnt und unterstützt das Vorhaben der Antragsteller bei der Beantragung auf weitere Finanzierungsmittel seitens des privaten Umfeldes und des Staates.
Objekt wird auch geprüft
Doch längst nicht nur die finanzielle Situation des Kreditnehmers wird geprüft, sondern auch die Immobilie selbst, ihre Lage und ihr Wert auf dem Immobilienmarkt. Während Objekte in Großstädten und Ballungsgebieten wesentlich risikofreier sind, ist es umso schwieriger, eine Wohnung oder ein Haus zu finanzieren, da die Banken von einer schwierigen Wiederverkaufssituation ausgehen und Verluste fürchten. Objekten mit einer Nutzflläche von weniger als 40 m², sind in der Regel unkomplizierter. Wer sicher gehen will, eine attraktive Immobilie zu erwerben, der sollte gegebenenfalls einen Vermittler oder Berater hinzuziehen, um spätere Schwierigkeiten zu vermeiden. Zwar kostet dieser wiederum Geld und liefert keine 100 %ige Garantie, meist verfügen jedoch immobilienerfahrene Fachleute über bedeutend mehr Hintergrundwissen.
20. Juli 2009
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