Eine eigene Immobilie oder Wohnung schaffen sich die meisten Deutschen erst mit durchschnittlich 40 Jahren an. Zuvor wechseln sie oft ihren Wohnort. Einerseits geschieht dies zugunsten der Ausbildung, andererseits weil eine Arbeit in einer anderen Stadt angenommen wurde. Eine Umfrage der BHW Bausparkasse hat ergeben, dass die meisten Deutschen, nämlich 64 Prozent, die Arbeit als wichtigsten Grund für einen Umzug angeben.
Statt jahrelang in Mietwohnungen zu leben könnte dieses Geld bereits früher in eine Eigentumswohnung in der Stadt investiert werden, da man spätestens im Alter inzwischen in die Ballungsräume zurückkehrt, weil die Mobilität nicht mehr hoch ist. Viele Menschen haben außerdem erkannt, dass das Pendeln zum Arbeitsplatz von einem Wohnsitz auf dem Land inzwischen nicht mehr rentabel ist. Eine Stadtwohnung lässt sich zudem, wenn sie sich in einer guten Lage befindet, gewinnbringend veräußern sollte man sie nicht mehr benötigen. Das Geld kann dann in die Finanzierung eines Hauses fließen.
Außerdem werden heutzutage viele Singlewohnungen in der Stadt gesucht, da die demographische Entwicklung dazu führt, dass die Deutschen immer weniger Familien gründen und im Alter häufig allein leben.
24. Juni 2009
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